Public Cloud, Private Cloud, Hybrid — für viele Vorstände heißt das nur „teuer und kompliziert“. In Wirklichkeit senkt eine gut geplante Cloud die TCO und erhöht die Ausfallsicherheit. Wir zerlegen SaaS vs Self-Hosting — was für Ihre App in einfache Entscheidungsschritte.
SaaS ist bequem, aber nicht immer am günstigsten.
TCO
Ein Gespräch über die Kosten von Cloud beginnt mit einer Frage: was genau kaufen wir?. In der Praxis gibt es drei Abrechnungsmodelle: Pauschale, Stundensatz, gemischt (Basis + Mehrleistung). Jedes hat seinen Kontext.
- Pauschale — planbare Kosten, ideal bei stabiler Nutzer- und Systemzahl.
- Stundenmodell — flexibel, aber schwer für ein ganzes Jahr zu budgetieren.
- Gemischt — die Basis deckt 80% der Arbeit, Mehrleistung wird separat berechnet; im KMU-Bereich am häufigsten.
Worauf im Angebot achten
Der Stundensatz ist nicht alles. Prüfen Sie, was der Preis genau enthält, wo die Stundenobergrenze liegt, wie Projekte außerhalb bewertet werden und ob Anfahrten berechnet werden. Der Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot in Polen beträgt oft 3–4× — und liegt meist genau in dem, was „inklusive“ ist und was nicht.
Sicherheit
Moderne IT-Sicherheit funktioniert mehrschichtig. Keine einzelne Lösung schützt zu 100% — erst das Zusammenspiel der Schichten (Identität, Endgeräte, Netz, Daten, Mensch) bringt einen echten Effekt. Für SaaS vs Self-Hosting — was für Ihre App beginnt man am besten mit den Grundlagen:
- MFA auf allen Konten (keine Ausnahmen für die Geschäftsleitung — die häufigste Lücke).
- EDR/XDR statt klassischem Virenschutz — erkennt Verhalten, nicht nur Signaturen.
- Backups an mehreren Standorten, darunter eine Offline- oder Immutable-Kopie — Ransomware kann sie nicht verschlüsseln.
- Patches binnen 14 Tagen nach Herstellerfreigabe.
- Anti-Phishing-Schulungen mindestens quartalsweise, mit Simulationen.
Flexibilität
Dieser Abschnitt ordnet das Thema „Flexibilität“ im Kontext von SaaS vs Self-Hosting — was für Ihre App ein. Wir betrachten es aus der Geschäftsperspektive — welchen Wert oder welches Risiko es dem Unternehmen bringt.
Was Sie gewinnen
- Skalierbarkeit — Sie zahlen, was Sie tatsächlich nutzen.
- Hohe Verfügbarkeit ohne eigene HA-Infrastruktur.
- Schnellere Bereitstellung neuer Anwendungen und Testumgebungen.
Die häufigsten Fehler
- Lift-and-Shift ohne Optimierung — die Cloud wird teurer als das Serverzimmer.
- Kein Ressourcen-Tagging — nach sechs Monaten weiß niemand mehr, wem was gehört.
- Öffentlich zugängliche Storage-Buckets — die häufigste Ursache für Leaks.
Wann Self-Hosting gewinnt
Die Antwort lautet „es kommt darauf an“ — aber auf sehr konkrete Dinge, die auf einer Seite passen. Für SaaS vs Self-Hosting — was für Ihre App zählen vier Variablen: Größe, Branche, Ausfalltoleranz und Budget.
- Bis 20 Personen — meist gewinnen Outsourcing und Public Cloud.
- 20–100 Personen — Mischmodell: dedizierter Ansprechpartner + Team des Dienstleisters.
- 100+ Personen — eigene IT, unterstützt von externen Spezialisten (Sicherheit, Cloud).
- Regulierte Branchen (Medizin, Finanzen) — immer zusätzliche Compliance-Schichten, unabhängig von der Größe.
Wichtige Erkenntnisse
- Skalierbarkeit — Sie zahlen, was Sie tatsächlich nutzen.
- Lift-and-Shift ohne Optimierung — die Cloud wird teurer als das Serverzimmer.
- Das Thema „SaaS vs Self-Hosting — was für Ihre App“ sollte man als Projekt behandeln, nicht als Einmalkauf — die besten Ergebnisse liefert ein schrittweises Vorgehen.
Häufig gestellte Fragen
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